Aktuelle Neuigkeiten aus der fabelhaften Suppenwelt

Ein kleiner Film über die Menschen vom Vetterhof und uns…

nach dem chinesischen Kalender hat der Sommer begonnen, wir durften nun auch schon ein wenig reinschmecken …. herrlich … in der Küche etwas warm, aber wir gewöhnen uns auch wieder daran. 

In der chinesischen Medizin wird der Sommer dem Element Feuer zugeordnet, den Organen Herz und Dünndarm. Der therapeutische Geschmack ist bitter, die Farbe ist rot.

Wenn ich dem Sommer einen Namen geben müsste dann wäre das SOPHIE …. wenn ich Ihren Charakter beschreiben müsste dann würde sich das so anhören.

Sophie, die nun doch nicht Anwältin sonder Yogalehrerin sein möchte und mit dem Magister – Titel in der Tasche jetzt erst mal auf Weltreise geht um ihr brennendes Herz nach Veränderung und Wechsel zu löschen. Kichernd und Lachend ist sie begeistert von neuen Ideen und neuen Gerichten, sie liebt es zu experimentieren und mag es verführt zu werden. Ihre Lieblingsschuhe sind rot und ihre Wohnung farbig und prachtvoll.

Sie liebt den Kontakt zu Menschen, Kommunikation und Eins sein mit der Welt. Tanzend bewegt sie sich durch die Menschen, muss dabei aber immer wieder aufpassen, dass sie nicht zu schnell verschmilzt mit Allem und Jenem. 

Herzklopfen, häufiges Schwitzen, Schmerzen im Brustraum, feuchte Hände können eine von mehreren Symptomen sein, die darauf hinweisen, dass die Balance nicht mehr vorhanden ist. Schwache Willenskraft und Überempfindlichkeit und Ruhelosigkeit irritieren die liebenswerte Sophie und verhindern, dass ihre Herzlichkeit und ihr Mut, ihre Vitalität und ihre geistige Spannkraft zum vollständigen Ausdruck kommen.

Die Tradition der Gründonnerstagssuppe beruht auf dem Glauben, dadurch die Kraft des Frühlings und seine Heilwirkung aufzunehmen, als Start in ein gesundes Jahr. Tatsächlich hat die Kräutersuppe mit ihren gesunden Zutaten eine vitalisierende und entschlackende Wirkung.
Drei mal drei Pflanzen kommen traditionell in die Gründonnerstagssuppe. Diese Formel stammt noch von den Kelten. Drei war eine magische und heilige Zahl – bei den Christen ist es die Zahl der Heiligen Dreifaltigkeit.

Die verwendeten neun Kräuter variieren je nach Region, und richten sich natürlich auch danach, wie früh oder spät Ostern ist, wie das Wetter war und wie weit das Wachstum in der Natur schon fortgeschritten ist. Wichtig ist es, die neun Kräuter erst zu hacken, kurz bevor sie in den Topf kommen, um möglichst viele Inhaltsstoffe zu erhalten. Außerdem sollten sie möglichst in freier Natur gesammelt werden.

Mögliche Kräuter für die Gründonnerstagssuppe sind:
Als Grundlage Giersch, Brennessel, Schafgarbe, Brunnenkresse, Wiesenbärenklau, Vogelmiere oder Löwenzahn.
Dazu passen Bärlauch, Kerbel, Dill, Petersilie, Schnittlauch, Bibernelle, Wiesenlabkraut, Sauerampfer, Sauerklee, Tripmadam, Gänseblümchen, Knoblauchrauke, Rauke, Liebstöckel, Wegwarte, Gundermann, Thymian oder Salbei.
Als Faustregel nimmt man eine Handvoll pro Kraut; sehr würzige Kräuter wie Liebstöckel, Thymian oder Salbei kann man auch etwas maßvoller dosieren

Der Frühling ist nun wirklich angekommen, passend zur Osterzeit. Wir werden diese Woche, wie jedes Jahr, verschiedene kleine Gläschen füllen mit speziellen Köstlichkeiten, die perfekt in ein Osternest passen oder vielleicht auf den Tisch beim Osterbrunch oder Osteressen.

– Gänseblümchen – Kapern mit Zitronenzesten
– Bärlauch – Sonnenblumenkernaufstrich mit Parmesan
– rote Bete – Hummus
– Brennessel – Rhabarber – Chutney
– weißes Bohnen – Zitronenmus mit gerösteten Zwiebeln
– Ruccola – Pesto
– verschiedene Gewürze

und ein Lamm – Zitronen – Ragout mit Artischocken, als ganz besondere Köstlichkeit, aus feinstem Bio – Lamm – es ist butterweich!

Alles ab nächster Woche bei uns im Kühlregal … solange der Vorrat reicht 

Wir haben in der Karwoche ganz normal geöffnet!

Element: Holz 

Organe: Leber – Gallenblase 

LUIS … so beschreiben wir den Holztypen in unserem SOI – Magazin

 

Luis liebt es durch den Wald zu gehen, das grün der Bäume, dieser Geschmack, wenn alles neu erwacht und aus der Erde spriest. Er liebt die ersten Sonnenstrahlen die sanft seine Haut wärmen, den Wind der durch seine wilde Mähne bläst und den Geschmack eines sauren Apfels. Seine Muskeln und Sehnen sind stark und seine Augen klar. Seiner Freude und expansiven Energie verleiht er Ausdruck in dem er lautstark und ohne Vorwarnung zu schreien beginnt.

Er liebt grüne Kleider, mit Leichtigkeit nimmt er Veränderungen war und kann offen sein für neue Dinge in seinem Leben.

Mit Toleranz begegnet er sich selber und auch den Anderen.

Planen, Organisieren, Visualisieren … zukunftsorientiertes Denken und Optimismus das sind die Stärken von Luis, Vitalität und Wachstum.

Luis lässt sich nicht gerne seinen Speiseplan ändern. Er liebt deftiges Essen, isst oft zuviel und zu schnell.

Sein Temperament  und seine Ungeduld können ihn schnell zu Kopfschmerzen, Zähne knirschen und Rückenschmerzen bringen.

Wenn Luis in einen Mangelzustand kommt, dann zeigen sich seine Gelenke schwach, seine Augen  werden schlechter, chronische Müdigkeit und Erschöpfung können entstehen. Er ist leicht reizbar reagiert überempfindlich und seine Launen sind unbeständig.

Man kann eben charakteristische Merkmale und körperliche Anzeichen den jeweiligen Elementen zuordnen, doch kann man nie ausschließlich von einem Typen sprechen. Alle 5Elemente sind in uns vereint nur eben verschieden stark ausgeprägt und so finde ich es ganz spannend herauszufinden, wie man selber so tickt, welche Organe wann in Mitleidenschaft gezogen werden um vielleicht für sich selber die eine oder andere Parallele zu ziehen.

Auch wenn es bei uns gerade noch zwischen Winter und Frühling hin und her pendelt, können wir an vielen Wegen und Waldlichtungen erkennen – der Frühling kommt näher und näher …. noch zart und fein doch deutlich spürbar und vor allem riechbar …. und die Tage sind schon deutlich länger geworden :)))

Es gibt bereits jungen Spinat, Portulak, Asia – Salat und Vogerlsalat, kombiniert sie mit euren warmen Speisen. Wir toppen momentan unsere Eintöpfe damit. Der bittere Anteil dieser grünen Blätter unterstützt die Organe des Frühlings, Leber und Gallenblase.

 

… ihr Lieben …

Beim Streben nach Wissen wird täglich etwas hinzugefügt.
Bei der Einübung ins TAO wird täglich etwas fallen gelassen. Immer weniger musst du die Dinge erzwingen, bist du schließlich beim nicht Handeln anlangst.
Wenn nichts getan wird, bleibt nichts ungetan … wahre Meisterschaft kann man erreichen, wenn man den Dingen ihren Lauf lässt – und sie gar nicht dabei stört!

In diesem Sinne wünsche wir euch von Herzen ein wunderbares Weihnachtsfest … rauchende Rauhnächte …. ein gutes Sein zwischen den Jahren und einen leichten Übergang ins neue Jahr, in denen die Dinge ihren Lauf nehmen dürfen ….

Danke an Euch Alle …. ihr macht mit uns gemeinsam die Elfenküche zu dem, was sie ist ….

Von Herzen Ulli und Clemens mit Milena, Luis, Gönül, Katja und d`Mama <3<3 <3

 
 
 
 

winter – sonn – wende … der dunkelste tag des ganzen jahres, wo die sonne nur die kraft für 8stunden licht hat. ein ganz entscheidender abschnitt, die tage werden länger – das licht wird neu geboren – die rauhnächte stehen vor der tür und der übergang in einen neuen abschnitt beginnt.
zündet feuer an – setzt euch mit freunden zusammen – singt – lest geschichten – musiziert und räuchert ….
unser körper reagiert meist mit müdigkeit und rückzug …. gebt ihm nach, nehmt euch zeit für stille und innehalten – für reflektion und achtsamkeit
die erde beginnt nun wieder einzuatmen ….. wir gehen der hellen jahreszeit entgegen …. genießt diese zeit – sie ist wunderbar …

Franz ist Philosoph, wäre aber genauso gerne Gärtner geworden. Seit er in Pension ist kann er seine beiden Leidenschaften vereinen. 
Er liebt es auf der sonnigen Bank vor dem Haus zu sitzen und in die Tiefen seines Seins einzutauchen. Währenddessen beobachtete er oft unbewusst seinen wunderschönen Rosengarten, in dem die Bienen so fleißig arbeiten. Ab und zu besucht Franz die Opfergaben im buddhistischen Kloster, das auf einem kleinen Hügel in seinem Heimatdorf steht und lauscht dort den Gesängen der Mönche.

In der Ruhe liegt die Kraft – Franz hat keine Angst vor der Stille. Franz Ohren sind groß und sein Gesicht erzählt die Geschichte eines langen Lebens. Franz ist noch heute sehr mutig und willensstark – Herausforderungen, die ihm das Leben stellt, nimmt er tapfer an. So auch den Tod seiner lieben Frau Rosa, der er übers Leben hinaus die Treue hält.

Unterstützt wird er dabei von seinem großen Gottvertrauen und seinem starken Urvertrauen in das Leben und sich selbst. Franz war immer schon sehr ehrgeizig und ist sich dessen bewusst, dass er eine Neigung zur Zwanghaftigkeit hat. Er mag es eben, wenn Sachen geregelt und vorhersehbar sind.

Ja, so könnte man einen „Wasser – Typ“ beschreiben. Doch wir wissen, dass wir von jedem Element Teile in uns tragen, von dem Einen mehr von dem Anderen etwas weniger. Und wir merken auch immer wieder, dass wir unterschiedlich intensiv für unsere Elemente sorgen müssen.

Die Nieren spielen in der TCM eine ganz große Rolle. Nieren bedeutet Leben.
Unsere Lebensenergie wird in den Nieren gespeichert, und deshalb ist es so wichtig, dass wir sie gut schützen vor inneren und äußeren Einflüssen.
Warme Füße, warme Hüften, genug Schlaf, ruhige Zeiten in denen die Seele baumeln kann und natürlich gutes Essen.

Im Winter braucht es heiße und warme Nahrungsmittel in yinisierenden, also Säfte aufbauenden Zubereitungsarten. Das sind lange gekochte Eintöpfe, Kraftsuppen, Aufläufe, die Verwendung von Pilzen, Nüssen, Bohnen und Linsen. Die idealen Nahrungsmitteln zum Aufbau der Nierenenergie: Alles was schwarz ist: schwarze Bohnen und Linsen, schwarzer Sesam, schwarzer Reis, Algen oder getrocknete Tomaten in einer wärmenden Soße.
Aber das wesentlich in dieser kalten Zeit sind lang gekochte Kraftbrühen aus Huhn oder Rind. In kleinen Mengen auch Lamm und Schaf, Ziege, frischer Lauch und Ingwer und natürlich alle heißen Gewürze.

Wir befinden uns alle gerade in einer Zeit, in der Zeit ein großes Thema spielt. Zeit haben, sich Zeit nehmen für die Wesentlichen Dinge … 
Gestern Abend wurden wir auf so schöne Art und Weise rausgeholt aus unserem Alltag.
Wir saßen in einem kleinen Kaffeehaus und tranken ein Glas Rotwein und als wir bezahlen wollten war der Wein schon bezahlt.
Am Nebentisch saßen zwei Freunde von uns, die aber schon gegangen waren – sie haben uns eingeladen. Täglich Jemandem im Advent eine Freude machen, dass war ihre Antwort auf unser Danke. 

Immer mehr sind es die kleinen Dinge, die Freude machen. Diese überraschenden zwischenmenschlichen Gesten, die wir im Alltag oft vergessen und uns oft nicht als so wichtig erscheinen. Mittlerweile bin ich der Meinung es zählt zu den Wichtigsten Dingen in unserem üppigen Leben.