Aktuelle Neuigkeiten aus der fabelhaften Suppenwelt

juhuuuu es ist wieder soweit …. jedes Jahr warten wir ganz sehnsüchtig auf die wunderbaren grünen und weißen Stangen.

In den nächsten Wochen werden wir Spargel in den verschiedensten Arten zubereiten. Klassisch, traditionell, orientalisch, asiatisch – gegrillt, gekocht, spicy und mild, frisch und frech.

Grüner Spargel ist thermisch neutral, im Geschmack süßlich leicht bitter. er unterstütz in erster Linie die Organe Leber, Niere und Gedärme. Leitet Nässe aus und fördert die Diurese. Transformiert Feuchtigkeit und reguliert den Stuhlgang. Tonisiert Blut. Bei Ödemen, Blasenentzündung, Bluthochdruck, Hypertonie, bei erhöhtem Cholesterin und Arteriosklerose, bei Verstopfung, Übergewicht und Adipositas. Tonisiert Leber – Blut.

Weißer Spargel ist thermisch kühl und unterstützt mehr die Lunge wie die Leber. Tonisiert Yin, das bedeutet bei Säftemangel, Trockenheit, Lungentrockenheit, chronischer Bronchitis, nervösem Herz. Fördert wie grüner Spargel die Diurese und leitet Nässe aus, reguliert den Stuhlgang und wirkt leicht abführend. 

… und Spargel ist ein natürliches Aphrodisiakum ….. 

 

Nicht übermässig viel Spargel in der Schwangerschaft essen, da er sehr stark entwässernd wirkt. 

Ein kleiner Film über die Menschen vom Vetterhof und uns…

Die Tradition der Gründonnerstagssuppe beruht auf dem Glauben, dadurch die Kraft des Frühlings und seine Heilwirkung aufzunehmen, als Start in ein gesundes Jahr. Tatsächlich hat die Kräutersuppe mit ihren gesunden Zutaten eine vitalisierende und entschlackende Wirkung.
Drei mal drei Pflanzen kommen traditionell in die Gründonnerstagssuppe. Diese Formel stammt noch von den Kelten. Drei war eine magische und heilige Zahl – bei den Christen ist es die Zahl der Heiligen Dreifaltigkeit.

Die verwendeten neun Kräuter variieren je nach Region, und richten sich natürlich auch danach, wie früh oder spät Ostern ist, wie das Wetter war und wie weit das Wachstum in der Natur schon fortgeschritten ist. Wichtig ist es, die neun Kräuter erst zu hacken, kurz bevor sie in den Topf kommen, um möglichst viele Inhaltsstoffe zu erhalten. Außerdem sollten sie möglichst in freier Natur gesammelt werden.

Mögliche Kräuter für die Gründonnerstagssuppe sind:
Als Grundlage Giersch, Brennessel, Schafgarbe, Brunnenkresse, Wiesenbärenklau, Vogelmiere oder Löwenzahn.
Dazu passen Bärlauch, Kerbel, Dill, Petersilie, Schnittlauch, Bibernelle, Wiesenlabkraut, Sauerampfer, Sauerklee, Tripmadam, Gänseblümchen, Knoblauchrauke, Rauke, Liebstöckel, Wegwarte, Gundermann, Thymian oder Salbei.
Als Faustregel nimmt man eine Handvoll pro Kraut; sehr würzige Kräuter wie Liebstöckel, Thymian oder Salbei kann man auch etwas maßvoller dosieren

Element: Holz 

Organe: Leber – Gallenblase 

LUIS … so beschreiben wir den Holztypen in unserem SOI – Magazin

 

Luis liebt es durch den Wald zu gehen, das grün der Bäume, dieser Geschmack, wenn alles neu erwacht und aus der Erde spriest. Er liebt die ersten Sonnenstrahlen die sanft seine Haut wärmen, den Wind der durch seine wilde Mähne bläst und den Geschmack eines sauren Apfels. Seine Muskeln und Sehnen sind stark und seine Augen klar. Seiner Freude und expansiven Energie verleiht er Ausdruck in dem er lautstark und ohne Vorwarnung zu schreien beginnt.

Er liebt grüne Kleider, mit Leichtigkeit nimmt er Veränderungen war und kann offen sein für neue Dinge in seinem Leben.

Mit Toleranz begegnet er sich selber und auch den Anderen.

Planen, Organisieren, Visualisieren … zukunftsorientiertes Denken und Optimismus das sind die Stärken von Luis, Vitalität und Wachstum.

Luis lässt sich nicht gerne seinen Speiseplan ändern. Er liebt deftiges Essen, isst oft zuviel und zu schnell.

Sein Temperament  und seine Ungeduld können ihn schnell zu Kopfschmerzen, Zähne knirschen und Rückenschmerzen bringen.

Wenn Luis in einen Mangelzustand kommt, dann zeigen sich seine Gelenke schwach, seine Augen  werden schlechter, chronische Müdigkeit und Erschöpfung können entstehen. Er ist leicht reizbar reagiert überempfindlich und seine Launen sind unbeständig.

Man kann eben charakteristische Merkmale und körperliche Anzeichen den jeweiligen Elementen zuordnen, doch kann man nie ausschließlich von einem Typen sprechen. Alle 5Elemente sind in uns vereint nur eben verschieden stark ausgeprägt und so finde ich es ganz spannend herauszufinden, wie man selber so tickt, welche Organe wann in Mitleidenschaft gezogen werden um vielleicht für sich selber die eine oder andere Parallele zu ziehen.

Auch wenn es bei uns gerade noch zwischen Winter und Frühling hin und her pendelt, können wir an vielen Wegen und Waldlichtungen erkennen – der Frühling kommt näher und näher …. noch zart und fein doch deutlich spürbar und vor allem riechbar …. und die Tage sind schon deutlich länger geworden :)))

Es gibt bereits jungen Spinat, Portulak, Asia – Salat und Vogerlsalat, kombiniert sie mit euren warmen Speisen. Wir toppen momentan unsere Eintöpfe damit. Der bittere Anteil dieser grünen Blätter unterstützt die Organe des Frühlings, Leber und Gallenblase.

 

winter – sonn – wende … der dunkelste tag des ganzen jahres, wo die sonne nur die kraft für 8stunden licht hat. ein ganz entscheidender abschnitt, die tage werden länger – das licht wird neu geboren – die rauhnächte stehen vor der tür und der übergang in einen neuen abschnitt beginnt.
zündet feuer an – setzt euch mit freunden zusammen – singt – lest geschichten – musiziert und räuchert ….
unser körper reagiert meist mit müdigkeit und rückzug …. gebt ihm nach, nehmt euch zeit für stille und innehalten – für reflektion und achtsamkeit
die erde beginnt nun wieder einzuatmen ….. wir gehen der hellen jahreszeit entgegen …. genießt diese zeit – sie ist wunderbar …

Franz ist Philosoph, wäre aber genauso gerne Gärtner geworden. Seit er in Pension ist kann er seine beiden Leidenschaften vereinen. 
Er liebt es auf der sonnigen Bank vor dem Haus zu sitzen und in die Tiefen seines Seins einzutauchen. Währenddessen beobachtete er oft unbewusst seinen wunderschönen Rosengarten, in dem die Bienen so fleißig arbeiten. Ab und zu besucht Franz die Opfergaben im buddhistischen Kloster, das auf einem kleinen Hügel in seinem Heimatdorf steht und lauscht dort den Gesängen der Mönche.

In der Ruhe liegt die Kraft – Franz hat keine Angst vor der Stille. Franz Ohren sind groß und sein Gesicht erzählt die Geschichte eines langen Lebens. Franz ist noch heute sehr mutig und willensstark – Herausforderungen, die ihm das Leben stellt, nimmt er tapfer an. So auch den Tod seiner lieben Frau Rosa, der er übers Leben hinaus die Treue hält.

Unterstützt wird er dabei von seinem großen Gottvertrauen und seinem starken Urvertrauen in das Leben und sich selbst. Franz war immer schon sehr ehrgeizig und ist sich dessen bewusst, dass er eine Neigung zur Zwanghaftigkeit hat. Er mag es eben, wenn Sachen geregelt und vorhersehbar sind.

Ja, so könnte man einen „Wasser – Typ“ beschreiben. Doch wir wissen, dass wir von jedem Element Teile in uns tragen, von dem Einen mehr von dem Anderen etwas weniger. Und wir merken auch immer wieder, dass wir unterschiedlich intensiv für unsere Elemente sorgen müssen.

Die Nieren spielen in der TCM eine ganz große Rolle. Nieren bedeutet Leben.
Unsere Lebensenergie wird in den Nieren gespeichert, und deshalb ist es so wichtig, dass wir sie gut schützen vor inneren und äußeren Einflüssen.
Warme Füße, warme Hüften, genug Schlaf, ruhige Zeiten in denen die Seele baumeln kann und natürlich gutes Essen.

Im Winter braucht es heiße und warme Nahrungsmittel in yinisierenden, also Säfte aufbauenden Zubereitungsarten. Das sind lange gekochte Eintöpfe, Kraftsuppen, Aufläufe, die Verwendung von Pilzen, Nüssen, Bohnen und Linsen. Die idealen Nahrungsmitteln zum Aufbau der Nierenenergie: Alles was schwarz ist: schwarze Bohnen und Linsen, schwarzer Sesam, schwarzer Reis, Algen oder getrocknete Tomaten in einer wärmenden Soße.
Aber das wesentlich in dieser kalten Zeit sind lang gekochte Kraftbrühen aus Huhn oder Rind. In kleinen Mengen auch Lamm und Schaf, Ziege, frischer Lauch und Ingwer und natürlich alle heißen Gewürze.

Wir befinden uns alle gerade in einer Zeit, in der Zeit ein großes Thema spielt. Zeit haben, sich Zeit nehmen für die Wesentlichen Dinge … 
Gestern Abend wurden wir auf so schöne Art und Weise rausgeholt aus unserem Alltag.
Wir saßen in einem kleinen Kaffeehaus und tranken ein Glas Rotwein und als wir bezahlen wollten war der Wein schon bezahlt.
Am Nebentisch saßen zwei Freunde von uns, die aber schon gegangen waren – sie haben uns eingeladen. Täglich Jemandem im Advent eine Freude machen, dass war ihre Antwort auf unser Danke. 

Immer mehr sind es die kleinen Dinge, die Freude machen. Diese überraschenden zwischenmenschlichen Gesten, die wir im Alltag oft vergessen und uns oft nicht als so wichtig erscheinen. Mittlerweile bin ich der Meinung es zählt zu den Wichtigsten Dingen in unserem üppigen Leben.
 

.. eine alte Tradition weitertragen … 

Die Tradition der Gründonnerstagssuppe beruht auf dem Glauben, dadurch die Kraft des Frühlings und seine Heilwirkung aufzunehmen, als Start in ein gesundes Jahr. Tatsächlich hat die Kräutersuppe mit ihren gesunden Zutaten eine vitalisierende und entschlackende Wirkung. 
Drei mal drei Pflanzen kommen traditionell in die Gründonnerstagssuppe. Diese Formel stammt noch von den Kelten. Drei war eine magische und heilige Zahl – bei den Christen ist es die Zahl der Heiligen Dreifaltigkeit.

Die verwendeten neun Kräuter variieren je nach Region, und richten sich natürlich auch danach, wie früh oder spät Ostern ist, wie das Wetter war und wie weit das Wachstum in der Natur schon fortgeschritten ist. Wichtig ist es, die neun Kräuter erst zu hacken, kurz bevor sie in den Topf kommen, um möglichst viele Inhaltsstoffe zu erhalten. Außerdem sollten sie möglichst in freier Natur gesammelt werden.

Mögliche Kräuter für die Gründonnerstagssuppe sind:
Als Grundlage Giersch, Brennessel, Schafgarbe, Brunnenkresse, Wiesenbärenklau, Vogelmiere oder Löwenzahn.
Dazu passen Bärlauch, Kerbel, Dill, Petersilie, Schnittlauch, Bibernelle, Wiesenlabkraut, Sauerampfer, Sauerklee, Tripmadam, Gänseblümchen, Knoblauchrauke, Rauke, Liebstöckel, Wegwarte, Gundermann, Thymian oder Salbei.
Als Faustregel nimmt man eine Handvoll pro Kraut; sehr würzige Kräuter wie Liebstöckel, Thymian oder Salbei kann man auch etwas maßvoller dosieren.

Guten Morgen ihr Alle,

der Frühling symbolisiert uns Kraft und Energie, mit Elan schiessen die Blumen und Kräuter aus dem Boden, das frische, helle grün erfrischt unsere Augen. Vom Lebensalter her wird dem Frühling die Kindheit zugeordnet, die wilde, energiegeballte Energie die uns Kinder oft zeigen. Der schnelle Wechsel zwischen Freude und Trauer, der schnelle Wechsel zwischen warmen Sonnenstrahlen und eisigem Schneeregen. Der Wind spielt eine entscheidende Rolle, er fegt über die Wiesen und bläst alles weg, was so über den Winter hindurch liegen geblieben ist. Und genau das ist auch das Bild in uns – der Frühling räumt auf, was sich über den Winter hindurch angesammelt hat.

Die Organe Leber und Gallenblase werden dem Frühling zugeordnet. Die Leber ist zuständig für den freien Fluss des Qi, sie speichert Blut und ist der General des Körpers. Die Leber liebt Freiraum und viel Zeit. Zeitdruck, volle Terminkalender und Stress sind das schlimmste was wir ihr antun können. Wut und Zorn sind ihre Emotionen.

Im Lebermeridian ist nach chinesischem Verständnis alles gespeichert was je erlebt worden ist. In der Leber sitzen unsere Visionen, unsere Lebensträume und unsere Kreativität. Auf langen Spaziergängen im Wald kann die Leber am Besten entspannen und findet so zurück zu ihren ureigenen Träumen und Lebensaufgaben. 

Hupende, wild gewordene Autofahrer, oder Menstruationsbeschwerden mit Krämpfen, das sind ganz typische Anzeichen einer gestauten Leber – Energie.

Die Gallenblase ist der Beamte in unserem Körper, sie ist dafür da, Entscheidungen zu treffen. Und so schließt sich der Kreis wieder, die Leber – Energie plant und hat Visionen und die Gallenblasen – Energie setzt das Ganze um. Somit kann Jeder für sich selber erkennen, welches Organ mehr gestärkt werden sollte. Es gibt Menschen, die haben unglaublich gute Ideen aber es kommt nie zur Umsetzung. 

Die Gallenblase steht in enger Verbindung mit dem Herz, sie unterstützt das Herz in seiner eigentlichen Position des (Nicht) tun`s. Auch der Dünndarm wird von der Gallenblase in seiner Aufgabe unterstützt, das Klare vom Trüben zu trennen, und sie ist verantwortlich dafür, mutig zu sein, Pläne zu verwirklichen, Konfliktbereitschaft, Durchsetzungskraft und Entscheidungsfreude zu leben.

Eine schwache und gestaute Gallenblase kann gar nichts vermitteln, und die heute täglich anfallenden Entscheidungen und vollen Terminkalender schwächen unsere Gallenblase und unsere Leber und vordern sie.

Ernährungsmässig geht es darum, Leber und Gallenblase zu unterstützen, das Leberblut zu stärken und den freien Qi-Fluß beweglich zu halten. 

Alle grünen Blattsalate in Kombination mit warmen Speisen, Spinat, Portulak, Asiasalat, Ruccola, Löwenzahn, Brennnessel, Gänseblümchen, Kompotte, frische Sprossen.

Lang gekochte Hühnerkraftsuppen mindestens 1xwöchentlich gegessen, rote Bete, Stangensellerie und Umeboshi (bekommt ihr im Bioladen), wir verwenden es in der Küche in flüssiger Form – Umesu.

Tee aus Rosenblüten, Passionsblüten, Melisse, Chrysanthemenblüten. Warmes Frühstück, frische Leber (biologisch), Artischocken. 

Die besten Küchenfette für die Gallenblase sind Kokosfett und Butterschmalz, Butterschmalz wird von meiner Mama selber eingekocht aus frischer Butter von der Sennerei und Kokosfett verwenden wir in Bioqualität. 

Guten Morgen ihr Alle,

schon seit Wochen werden wir mit Wärme, knisternden Waldwegen, goldenen Wäldern und wunderschönen Sonnenuntergängen beschenkt. Fast kitschig rot – rosa sind die Stimmungen am Himmel. Der Herbst ist in seiner vollen Pracht.

Die Natur lebt uns den Wandel vor. Die Säfte ziehen sich ins Innere zurück, in die Wurzeln, so dass die Blätter vertrocknen, alles Unnötige wird fallen gelassen, es geht um Reduktion, es geht darum sich vorzubereiten auf die kälteste und dunkelste Zeit im Jahr. Genau wie die Bäume die Blätter fallen lassen spüren auch wir, das sich was verändert. Die Säfte kehren zu ihrem Ursprung zurück.

 

Vertrauen in das Potential des Raumes, unserem Zuhause, das bildet die Basis – das Vertrauen zu haben jetzt loszulassen in vollem Vertrauen, daß im Frühling wieder neue Triebe sprießen werden. Das ist eine Qualität des Herbstes, dem Metall – Element. 

Die Organe Lunge und Dickdarm werden dem Metall – Element zugeordnet sowie der scharfe Geschmack und der bioklimatische Faktor, Trockenheit. Die Lunge kontrolliert unsere Hautfunktion, das Öffnen und Schließen der Poren sowie die Schweißabsonderungen, den Feuchtigkeitsgehalt und die Elastizität der Haut. Eine wichtige Aufgabe der Lunge liegt in der Bereitstellung der Abwehrenergie des Körpers. Eine gute Lungen – Energie schützt uns also vor äußeren Einflüssen, Unfällen und Konflikten, das ist in der traditionellen chinesischen Medizin ganz selbstverständlich.

Der Dickdarm hat die Aufgabe, den Körper zu entgiften. Die Chinesen sagen: „was der Dickdarm nicht ausscheidet, muss über die Haut ausgeschieden werden“. Hautunreinheiten haben oft ihren Ursprung im Dickdarm.

 

Langes Kochen, Backen im Ofen schmoren, das sind die Zubereitungen die wir wieder mehr bevorzugen sollten. Eintöpfe mit Wurzelgemüse oder Aufläufe mit Äpfeln und Grieß, Beeren als Mus oder Kompott gegessen, rotes Fleisch in Kombination mit Nüssen und Samen. Dazu passen sehr gut die heimischen Blattsalate mit Kürbiskernöl mariniert. Orientiert euch nach dem saisonalen und regionalen Angebot – da liegt ihr immer richtig.

 

gerade wieder lese und höre ich von diesem künstlichen Zusatzstoff „Aspartam“. Es ist wichtig Bescheid zu wissen ohne Angst zu verbreiten, doch ich habe oft das Gefühl, dass wir so gesättigt sind von den Begriffen, Zusatzstoffe, chemischen Substanzen, allergene Stoffe, …. usw, dass man sich gar nicht mehr auskennt. Und doch, möchte ich euch kurz die Wirkung dieses Stoffes aufzeigen und vor allem sichtbar machen, in wie vielen Produkten Aspartam enthalten ist. 

Aspartam zählt zu den gefährlichsten Zusatzstoffen überhaupt. Es ist ein Süßstoff. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Aspartam wurde 1965 in Chicago von einem Chemiker der Searle Company, einer Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto, entdeckt.

Mittlerweile ist der Süssstoff in über 90 Ländern weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten. Überall, wo zwar süsser Geschmack, aber kein Zucker erwünscht ist, kann Aspartam zum Einsatz kommen. Wenn irgendwo „Light“, „Wellness“ oder „Zuckerfrei“ draufsteht, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Aspartam enthalten ist.

Während Aspartam also trotz offizieller Zulassung nicht unumstritten ist, durften Süssstoffe aus der süssen Pflanze Stevia in der EU bis zum Dezember 2011 lediglich dem Viehfutter zugesetzt werden. Eine Zulassung als Lebensmittelzusatzstoff blieb Stevia – zumindest in der EU – jahrzehntelang verwehrt. In Ländern wie der Schweiz, der USA oder Japan wird dagegen teilweise schon seit vielen Jahren mit Stevia gesüsst, so dass die dortigen Bewohner längst in den Genuss der karieshemmenden, blutzuckerstabilisierenden und möglicherweise auch blutdrucksenkenden Wirkung der süssen Pflanze kamen, während sich die EU mit einer Zulassung noch Zeit liess. Seit Dezember 2011 jedoch dürfen auch EU-Bürger auf ganz legale Weise Stevia nutzen.

Doch auch Aspartam hat eine lange Zulassungsgeschichte: Einst hatte die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (ED.A.3) eine Liste mit Nebenwirkungen von Aspartam veröffentlicht. Nachfolgend eine kleine Auswahl der 92 angeblich gut dokumentierten Symptome, die auf eine Aspartamvergiftung zurückgeführt werden können:

  • Angstzustände
  • Arthrose
  • asthmatische Reaktionen
  • Juckreiz und Hautirritationen
  • Schwindelanfälle
  • Zittern
  • Unterleibsschmerzen
  • Schwankungen des Blutzuckerspiegels
  • Brennen der Augen und des Rachens
  • Schmerzen beim Urinieren
  • Chronische Müdigkeit
  • Migräne
  • Impotenz
  • Haarausfall
  • Durchblutungsstörungen
  • Tinnitus
  • Menstruationsbeschwerden
  • Augenprobleme

ein kurzer Film dazu:

Deshalb ist es so wichtig keine „Light – Low – und Less – Produkte“ zu kaufen … letztendlich geht es wieder um die Kalorien und den dahinter liegenden Schönheitswahn … doch der Preis dafür ist viel zu hoch.