Aktuelle Neuigkeiten aus der fabelhaften Suppenwelt

„Nähren und Gebären“
Kochkurse rundum Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in der Elfenküche
Ulli Marberger, Betreiberin der Elfenküche in Dornbirn, hat seit längerem ein
Herzensanliegen, das sie nun im Begleitprogramm zur Ausstellung „Geburtskultur“
des Frauenmuseum Hittisau in die Realität umsetzt. Die leidenschaftliche Köchin,
junge Mutter und TCM Kennerin, wird in exklusiven Workshops in ihrer Küche ein
ganzheitliches Verständnis für Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der
traditionellen chinesischen Medizin (TCM) vermitteln und die grundlegende
Bedeutung der Ernährung in diesen Lebensphasen aufzeigen.
Die Teilnehmer*innen lernen, den Zustand von Schwangerschaft und Geburt aus
Sicht der TCM zu verstehen, erfahren, was genau energetisch im Körper passiert,
welche Organe gestärkt, wie Blut und Energie aufgebaut werden, welche Speisen
diese Prozesse unterstützen und wie sie zubereitet werden. „Frauen in der
Schwangerschaft und im Wochenbett brauchen nahrhafte, frisch gekochte Speisen,
das ist keine Kunst, nur ist es wichtig, zu verstehen, was miteinander kombiniert wird
und weshalb“, sagt Ulli Marberger.
In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Frauenmuseum Hittisau soll mit
diesen Kursen auch ein alter Brauch wiederbelebt werden, der in vielen Kulturen
bekannt ist und auch hierzulande früher praktiziert wurde: Familienangehörige,
Freund*innen und Nachbar*innen unterstützen frisch gebackene Eltern, indem sie
ihnen nahrhaftes und kräftigendes Essen zubereiten und vor die Türe stellen. Denn
die Zeit nach der Geburt ist eine besondere Zeit, die junge Familie benötigt Schutz,
Geborgenheit und Essenz. Ein richtiger Besuch darf warten, bis Wöchnerin und
Neugeborenes so weit sind.

„Die fette Henne war da“
Die verwendeten Rezepte stammen von Ulli Marberger und aus dem Buch „Die fette
Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett“ von Doris Freudenthaler und Vera Brlica,
das in der Elfenküche erhältlich ist.

Ulli Marberger vor der Elfenküche, Bahnhofstrasse 16 in Dornbirn
Termine:
Sa 19. September, 10 – 15 Uhr: „Nähren und Gebären“ – Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt
und Wochenbett mit Ulli Marberger (max. 8-10 Teilnehmer*innen)

Sa 10. Oktober, 10 – 15 Uhr: „Nähren und Gebären“ – Kochkurs rundum Schwangerschaft, Geburt
und Wochenbett mit Ulli Marberger (max. 8-10 Teilnehmer*innen)

Ort: Elfenküche, Bahnhofstrasse 16, 6850 Dornbirn
Teilnahmekosten: 65.- inkl. Skript
Anmeldungen, Infos unter ulli@elfenkueche.at und Tel 0650 351 06 18
Infos unter www.geburtskultur.com und www.elfenkueche.at
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Eine Veranstaltung von Elfenküche und IG Geburtskultur a-z im Rahmen der Ausstellung
„geburtskultur – vom gebären und geboren werden“ des Frauenmuseum Hittisau.
www.frauenmuseum.at

Ein Landmann sagte: Sprich uns von der Arbeit.
Und er antwortet und sagte: Ihr arbeitet, um mit der Erde und der Seele der Erde Schritt zu halten. Denn müßig sein heißt, den Jahreszeiten fremd zu werden und auszuscheren aus dem Lauf des Lebens, das in Würde und stolzer Umgebung der Unendlichkeit entgegenschreitet. Wenn ihr arbeitet, seid ihr eine Flöte, durch deren Herz sich das Flüstern der Stunden in Musik verwandelt. Wer von euch wäre gern ein Rohr, stumm und still, wenn alles andere im Einklang singt?
Es ist euch immer gesagt worden, Arbeit sei ein Fluch und Mühsal ein Unglück. Aber ich sage euch, wenn ihr arbeitet, erfüllt ihr einen Teil des umfassendsten Traums der Erde, der euch bei der Geburt dieses Traums zugeteilt worden ist. Und wenn ihr Mühsal auf euch nehmt, liebt ihr das Leben wahrhaft, und das Leben durch Mühsal zu lieben, heißt mit dem innersten Geheimnis des Lebens vertraut zu sein. Aber wenn ihr in eurem Schmerz die Geburt ein Leid nennt und die Erhaltung des Fleisches einen Fluch, der euch auf die Stirn geschrieben steht, dann erwidere ich, dass nur der Schweiß auf eurer Stirn das wegwaschen wird, was geschrieben steht.
Es ist euch auch gesagt worden, das Leben sei Dunkelheit, und in eurer Erschöpfung gebt ihr wieder, was die Erschöpften sagten. Und ich sage, das Leben ist in der Tat Dunkelheit, wenn der Trieb fehlt, und aller Trieb ist blind, wenn das Wissen fehlt.
Und alles Wissen ist vergeblich, wenn die Arbeit fehlt.
Und alle Arbeit ist leer, wenn die Liebe fehlt. Und wenn ihr mit Liebe arbeitet, bindet ihr euch an euch selber und an einander und an Gott. Und was heißt, mit Liebe arbeiten?
Es heißt, das Tuch mit Fäden weben, die aus euren Herzen gezogen sind, als solle euer Geliebter dieses Tuch tragen.
Es heißt, ein Haus mit Zuneigung bauen, als solle eure Geliebte in dem Haus wohnen.
Es heißt, den Samen mit Zärtlichkeit säen und die Ernte mit Freude einbringen, als solle euer Geliebter die Frucht essen.
Es heißt, allen Dingen, die ihr macht, einen Hauch eures Geistes einflößen.
Und zu wissen, dass die selig Verstorbenen um euch stehen und zusehen.
Oft habe ich euch sagen hören, als sprächet ihr im Schlaf: „Der mit Marmor arbeitet und im Stein die Gestalt seiner Seele wiederfindet, ist edler als der, der den Boden pflügt.
Und der den Regenbogen ergreift, um ihn auf einer Leinwand zum Ebenbild des Menschen zu machen, ist mehr als der, der die Sandalen für unsere Füße macht.“
Aber ich sage nicht im Schlaf, sondern in der Überwachheit der Mittagsstunde, dass der Wind zu den riesigen Eichen nicht süßer spricht als zum geringsten aller Grashalme.
Und der allein ist groß, der die Stimme des Windes in ein Lied verwandelt, das durch seine Liebe noch süßer wird.
Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten. Denn wenn ihr mit Gleichgültigkeit Brot backt, backt ihr ein bitteres Brot, das nicht einmal den halben Hunger des Menschen stillt.
Und wenn ihr die Trauben mit Widerwillen keltert, träufelt eure Abneigung ein Gift in den Wein.
Und auch wenn ihr wie Engel singt und das Singen nicht liebt, macht ihr die Ohren der Menschen taub für die Stimmen des Tages und die Stimmen der Nacht.

…. wenn die Seele baumelt entsteht Platz für Neues ….  und unsere große Leidenschaft und Liebe für`s Kochen bekommt eine neue kreative Kraft …. 

Habt eine wunderbare Zeit und passt auf euch auf … wir sehen uns gesund und munter im August wieder …. 

Danke für eure so große Treue und eure Wertschätzung für unser Essen! 

Von Herzen Ulli

 

und es geht weiter – etwas anders – aber doch weiter, denn wir öffnen ab Dienstag den 5. Mai unsere Elfenküche wieder ….

nach Vorschrift und den angepassten Maßnahmen werden wir von 11:30Uhr bis 14:30Uhr einen Mittagstisch „to go“ anbieten …

wie gewohnt – nur mit Maske und etwas Abstand könnt ihr unser Essen warm für Zuhause oder fürs Büro wieder abholen ….

wir hatten nun Zeit in erster Linie für uns selber, und es hat neben allen Herausforderungen auch gut getan … haben viel gekocht und ausprobiert und vor allem viel im Garten gearbeitet und lange Spaziergänge durch den Wald gemacht …. die Frühjahrskräuter, wunderbaren Blüten und Knospen hüpfen nur so aus der Erde ….

wir sind bereit für euch, für die Küche und dafür, euch mit all den Schätzen wieder Gutes zu tun …

die Natur bietet uns quasi einen Frühjahrsputz im körperlichen Sinne … alles was nun wächst hilft uns zu entschlacken, hilft uns den Körper zu reinigen – zu stärken und zu erfrischen …. es ist an der Zeit den Körper aufzupimpen …. ihm einen ordentlichen Kick zu geben ohne das Verdauungsfeuer dadurch zu verletzen …

Spargel zum Beispiel ist ein wunderbares Lebesnmittel dafür  …. Spargel mobilisiert den Stoffwechesel (falls ihr etwas an Kilos zugelegt habt), reinigt das Blut und die Ausscheidungsorgane, Leber, Nieren und Lunge ….
seine Wirkung ist thermisch erfrischend und er wird dem Erd – Element zugeordnet da er leicht süßlich ist.
er enthält sehr viel Vitamin C, B-Vitamine, Beta Carotin und Folsäure. Das Vitamin B2 fördert die Schönheit der Haut, Haare und Augen. Mineralstoffe wie Phosphor, Natrium, Eisen, Kalzium und Kalium ist enthalten.

Kohlrabi – ein Gemüse das der Lunge zugeordnet wird … also perfekt für diese Zeit und er ist bereits erntfrisch, Kohlrabi hilft uns bei kalten Händen und Füßen da er durch seine Schärfe bewegend wirkt. Reguliert Qi und transformiert Feuchtigkeit, leitet Toxine aus und bewegt das Blut ….

Brennesseln, Girsch, Liebstöckel, Kohlrabi – Blätter, Radieschen ….. und und und vieles davon und noch mehr werden wir in den nächsten Wochen in unseren Plan einbauen ….

Wir hoffen, dass es weiter geht und wir zum Einen unsere Leidenschaft für`s Kochen und Experimentieren weiter leben dürfen und zum Anderen euch Wiedersehen nach dieser Zeit in der es nun anders ist als davor …. und das ist vielleicht ganz gut so ….

Mit Vorfreude im Herzen an euch Alle  … Ulli

…… wir tragen Verantwortung für uns und ich für meine Mitarbeiter, deshalb werden wir uns an alle präventiven Maßnahmen halten … weil wir finden, dass es das einzig Richtige ist …. diese wurden nun etwas gelockert doch sehe ich immer noch keine Möglichkeit euch in unserer Küche zum Mittagstisch willkommen zu heißen – leider, die Küche ist sehr leer ohne euch Alle und wir vermissen euch sehr, doch ihr wisst, sie ist klein und eng und wir müssen ganz oft kuscheln und das ist noch nicht erlaubt …. aber die Vorfreude ist groß und die frischen Kräuter und Gemüssorten sprießen aus dem Boden – also wir wären mit hundert tausend Ideen bereit durchzustarten, aber alles hat seine Zeit und so nehmen wir uns noch die notwendige Distanz und sind vorerst:

DIENSTAG VON 9:00UHR BIS 18:00UHR UND DONNERSTAG VON 9:00UHR BIS 14:00UHR DA …. 

….. bleibt gesund …. euer Elfen 

 

zur fertigen Mischung kommen 150g Butter, 1 Ei und 1Teel. Zitronensaft
Ribiselmarmelade
Für den Mürbteig alle Zutaten zusammenkneten, Teig zudecken und mind. 2 St. kühl rasten lassen.
Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem gewellten Ausstecher ca. 4 cm gr. Scheiben ausstechen, aus der Hälfte des Teiges Scheiben mit einem od. mehreren Löchern ausstechen.
Plätzchen ca. 15 Min. bei 160 Grad goldgelb backen, und auskühlen lassen.
Die ausgekühlten gelochten Oberteile mit Staubzucker besieben, auf die Unterteile ein wenig Marmelade streichen und mit den Oberteilen zusammensetzen.

zur fertigen Mischung kommen jetzt noch 2 Eiweiß, 6 EL 60% Rum, etwas Zitronensaft.
Alle Zutaten gut vermengen, Kugeln formen und in gemahlenen Nüssen od, Kokosflocken wälzen.
Trocknen lassen, zum Aufbewahren kühl stellen.

1 Espresso, 180g Honig, und 1 Ei vorsichtig erwärmen, zur fertigen Mehlmischung dazugeben und einen geschmeidigen Teig daraus machen. Über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Gut durchkneten, 1cm dick auswalken, Herzen, Sterne oder, oder …..ausstechen,
bei 150Grad, 15Min. backen!
Mit Schoko- oder Zuckerglasur bestreichen, und geschälten Mandeln verzieren!

azukibohnen mit etwas algen (wakame) weich kochen. separat in einem topf öl oder ghee heiß machen, gewürfelte zwiebeln dazu geben und mit etwas tomatenmark, kreuzkümmel, koriander, und kurkuma anschwitzen. mit gemüsesud ablöschen und ca. 30minuten kochen lassen. wenn die azukibohnen weich sind dazu geben und alles pürieren. mit salz, pfeffer, essig abschmecken, ihr könnt auch etwas chili dazu geben.

bon appetit ….. ihr wisst, wir kochen ohne rezept deshalb ist es für mich immer etwas schwer mengenangaben zu machen, also probiert es aus, ich denke 500g reichen für 4-6personen ……

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bratapfel – kugeln:

ihr braucht noch:

4cl Amaretto und Mandelblättchen zum wälzen

Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dabei ständig wenden. Auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Die Brat – apfelmischung in eine Schüssel geben und die trockenen Zutaten gut mischen, ihr müsst evt. die Marzipan noch ein wenig zerkleinern. Dann den  Amaretto dazu gießen und alle Zutaten zu einer gut formbaren Masse verkneten. Daraus kirschgroße Kugeln formen und in den Mandelblättchen wälzen. 

schoko – ingwer – cookies:

ihr braucht noch:

125g Butter – 2 Eier – 4EL Milch

Den Backofen auf 180Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, Dann die Butter bei kleiner Hitze schmelzen und etwas abkühlen lassen, die Eier verquirlen, zur Butter geben und gut verrühren. Die Backmischung aus dem Glas in eine Schüssel geben und die trockenen Zutaten gut mischen. Die Buttermischung und die Milch in die Backmischung gießen und alle Zutaten zu einem klebrigen Teig verrühren. Mit einem Esslöffel Plätzchen mit einem Durchmesser von etwa 5cm auf das Backblech setzen. Achte darauf, dass genug Abstand zwischen den Plätzchen ist. Ca. 10Minuten backen.

cranberry – cookies:

ihr braucht noch:

125gButter und 2 Eier dazu geben

Den Backofen auf 180Grad vorheizen. Die Butter bei kleiner Hitze schmelzen, dann etwas abkühlen lassen. Die Eier verquirlen, zur Butter geben und gut verrühren. Die Backmischung in eine Schüssel geben und die trockenen Zutaten gut mischen. Dann die Buttermischung dazugießen und alle Zutaten zu einem klebrigen Teig verrühren. Mit einem Esslöffel Plätzchen von etwa 3,5cm Durchmesser auf ein Backblech mit Backpapier setzen und ca. 15Minuten goldbraun backen!