Aktuelle Neuigkeiten aus der fabelhaften Suppenwelt

Die Tradition der Gründonnerstagssuppe beruht auf dem Glauben, dadurch die Kraft des Frühlings und seine Heilwirkung aufzunehmen, als Start in ein gesundes Jahr. Tatsächlich hat die Kräutersuppe mit ihren gesunden Zutaten eine vitalisierende und entschlackende Wirkung.
Drei mal drei Pflanzen kommen traditionell in die Gründonnerstagssuppe. Diese Formel stammt noch von den Kelten. Drei war eine magische und heilige Zahl – bei den Christen ist es die Zahl der Heiligen Dreifaltigkeit.

Die verwendeten neun Kräuter variieren je nach Region, und richten sich natürlich auch danach, wie früh oder spät Ostern ist, wie das Wetter war und wie weit das Wachstum in der Natur schon fortgeschritten ist. Wichtig ist es, die neun Kräuter erst zu hacken, kurz bevor sie in den Topf kommen, um möglichst viele Inhaltsstoffe zu erhalten. Außerdem sollten sie möglichst in freier Natur gesammelt werden.

Mögliche Kräuter für die Gründonnerstagssuppe sind:
Als Grundlage Giersch, Brennessel, Schafgarbe, Brunnenkresse, Wiesenbärenklau, Vogelmiere oder Löwenzahn.
Dazu passen Bärlauch, Kerbel, Dill, Petersilie, Schnittlauch, Bibernelle, Wiesenlabkraut, Sauerampfer, Sauerklee, Tripmadam, Gänseblümchen, Knoblauchrauke, Rauke, Liebstöckel, Wegwarte, Gundermann, Thymian oder Salbei.
Als Faustregel nimmt man eine Handvoll pro Kraut; sehr würzige Kräuter wie Liebstöckel, Thymian oder Salbei kann man auch etwas maßvoller dosieren